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U11-Wasserballer holen zum dritten Mal in Folge die Ostdeutsche Meisterschaft
Nach erfolgreicher Qualifikation vor gut zwei Wochen in eigener Halle reisten die jüngsten 04er dieses Wochenende nach Plauen. Es galt, als erster der Vorrundenstaffel die gute Ausgangslage in einen zählbaren Erfolg umzumünzen. Neben dem gastgebenden SVV Plauen standen mit dem SC Chemnitz, der Spielgemeinschaft Auerbach/Netzschkau und dem SV Zwickau 1904 vier sächsische Mannschaften in der Endrunde. Komplettiert wurde das Sechserfeld durch den OSC Potsdam und den U11-Ostpokal-Sieger Wasserfreunde Spandau 04.
Im ersten Qualifikationsspiel für die abschließende Vierer-Endrunde setzte sich der OSC Potsdam überraschend gegen die Auerbach/Netzschkauer durch. Ein erstes Ausrufezeichen in dieser Endrunde, die noch einige Überraschungen bereithalten sollte. Mit einem 14:2-Erfolg gegen den SC Chemnitz qualifizierte sich auch der SVV Plauen für die Spiele um die Plätze 4 bis 1.
Bevor die Zwickauer das erste Mal ins Wasser steigen und damit ins Turniergeschehen eingreifen durften, gewannen die Spandauer ihr erstes Spiel. Die Havelstädter vom OSC kamen mit ihrem kämpferischen Spiel gegen den Ball nach 5:0-Halbzeitrückstand zwar noch einmal in das Spiel zurück. Leider fehlten den Potsdamern am Ende zwei Törchen (7:5-Endstand). Samstagabend 18:45 Uhr war es aber dann soweit. Start für die Mission Titelverteidigung. Anspiel Zwickau gegen Plauen. Schnell stellten die Muldestädter das Ergebnis auf einen Viertelstand von 6:0; zur Halbzeit stand ein 9:1 zu Buche. Leider verloren die Zwickauer im dritten Viertel einen wichtigen Spieler mit drei persönlichen Fehlern. Zusehends gerieten die 04er in die Defensive. 1:5 gewannen die Plauener das dritte Viertel, nutzten jetzt die Lücken im Zwickauer Verteidigungsspiel. Zu häufig sah man sich in dieser Phase in Unterzahl vor dem eigenen Tor. 10:6 vor dem abschließenden Viertel. Mit einigen Umstellungen verteidigten die 04er geschickt den Torevorsprung. Das 11:8 bedeuteten schlussendlich die ersten Zähler auf der Habenseite.
Am Sonntagmorgen war es dem SVV Plauen vorbehalten, ein nächstes Ausrufezeichen zu setzen. Gelang den Spitze-Städtern doch ein verdienter 5:2-Erfolg gegen die Wasserfreunde aus Spandau. Ein Dämpfer für die Hauptstädter, ein gefühlter Vorteil für die Zwickauer 04er. Hatte man eine mögliche Titelverteidigung doch immer mehr in der eigenen Hand... Gegen die Märker vom OSC musste jedoch ein Sieg her. Erwartet intensiv verliefen die ersten Spielminuten. Einige Nachlässigkeiten in der Verteidigung kosteten das erste Viertel. 1:3-Rückstand, aber noch drei Viertel zu spielen. Bis zur Halbzeit gelang es den Zwickauern, auszugleichen. Beim Stand von 4:4 wurden die Seiten gewechselt. Weiter konsequent gegen den Ball und konzentriert in der Abwehr spielend, sollten über schnelle und zielstrebige Konter die Tore erzielt werden. Der Matchplan konnte im weiteren Spielverlauf immer besser umgesetzt werden. Zu den vier bereits erzielten Toren gesellten sich noch 11 weitere an der Anzeigetafel, den Potsdamern gelangen derer noch fünf. Mit dem am Ende etwas deutlicheren 15:9 konnte auf Zwickauer Seite etwas für´s Torverhältnis getan werden. Wer weiß, was noch passieren würde. Und es eröffnete dem Trainer die Möglichkeit, alle Spieler einzusetzen. Der nächste große Schritt war gegangen.
Und das Turnier wurde immer spannender. Die beiden „Überraschungsmannschaften“ standen sich im vorletzten Spiel gegenüber. Mit einem 5:3-Sieg gegen die Plauener sicherten sich die Potsdamer ihre Medaillenoption. Beide Mannschaften hatten jetzt gleich viele Punkte. Das machte die Aufgabe für die Zwickauer nicht einfacher. Jetzt mussten sie mindestens unentschieden gegen die Spandauer spielen, um sich den Titel zu sichern. Denn es zählte dann bei eigener Niederlage der direkte Vergleich. Aber darauf wollte man sich auf Zwickauer Seite nicht einlassen. Der Fokus lag auf einem eigenen Sieg, dann hätte sich für die Zwickauer die Rechnerei erledigt. Wie in den beiden Spielen zuvor, fanden unsere Jungs und Mädchen wieder nur schwer in die Partie. Erste gute Chancen wurden liegen gelassen und Gegentreffer kassiert. Mit 0:2 ging es in das zweite Viertel. Nach einer deutlichen Ansprache in der Pause fanden die Zwickauer 04er zurück in ihre Erfolgsspur. Mit einem 4:1 im zweiten Viertel und einem weiteren 4:0 im dritten Viertel konnte der diesjährige Pokalsieger jetzt deutlich auf Abstand gehalten werden. Im entscheidenden Moment konnten unsere "drei K" umgesetzt werden: konsequent gegen den Ball, konzentriert in der Verteidigung und Konter nach Ballgewinn. Wenige Minuten vor Spielende durften die ersten Spieler der Start-Sieben aus dem Wasser steigen und die jüngeren Spieler weitere Erfahrung sammeln. Mit 9:5 konnte diesmal das Ergebnis aus dem Pokalturnier zugunsten der Zwickauer 04er gestaltet werden. Der lange Weg in diesem Jahr ist von Erfolg gekrönt: In den Monaten seit den ersten Landesmeisterschaftspielen vor gut einem Jahr konnte eine am Ende gut eingespielte Mannschaft den Titel Ostdeutscher Meister U11 verteidigen.
Hinter den Zwickauern stehen in der Endabrechnung drei Mannschaften mit jeweils einem Sieg. Hier entschieden am Ende wenige Tore über die Abschluss-Platzierung. Mit den geringsten Gegentoren sichert sich der SVV Plauen den zweiten Platz. Platz drei geht in die Hauptstadt, undankbarer Vierter wurden die Jungs und Mädchen aus Potsdam.
Die Messlatte liegt damit für die jüngeren Jahrgänge sehr hoch. Doch deuten sich hier bereits vielversprechende Talente an, die in den nächsten Jahren wieder eine gute Rolle spielen können. Wieder gilt es, auf das Erreichte aufzubauen und weiter zu arbeiten.
Letztes Jahr schafften es die 04er als erste Mannschaft in der Landesgruppe Ost, den Titel zu verteidigen. Dieses Jahr konnten wir noch eins draufsetzen: das Titel-Triple. Herzlichen Glückwunsch an unsere jüngsten Wasserballer. Und Danke an alle Eltern für die tolle Unterstützung.
 
Für den SV Zwickau v. 1904 stiegen ins Wasser:
Dawid Kotscharjan, Nico Schlosser (Kapitän), Tim Perfölz, Daniel Garder, Florian Burger, Pepe Klepzig, Vladislav Helmert-Poljakov, Niklas Giebner, Till Giebner, Luis Kalbus, Runa Zschirpe, Laureen Brückner, Luke Badstübner und Max Spranger
 
 
28.11.2016
 
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