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04er Wasserballer verlieren in Berlin
Das es kein einfaches Spiel bei der SG Sch√∂neberg Berlin werden wird, davor warnte der Trainer nicht nur vor dem Spiel. Dennoch rechneten sich die Zwickauer aus, dass bei einem Sieg ihr Vorsprung in der Tabelle wachsen w√ľrde. So bleibt es leider nach dem mit 10:8 verlorenen Spiel bei einem Punkt. Schmerzlich muss unsere Mannschaft auch die drohenden Sperren f√ľr die drei neuen Spieler eventuell im n√§chsten Punktspiel verkraften. Bitterer Beigeschmack des Spiels, es wurde wieder einmal von Berliner Schiedsrichtern in Berlin gepfiffen. Das w√§re so, als w√ľrde beim Fu√üballspiel des FSV Zwickau Schiedsrichter von LOK Zwickau eingesetzt werden. Doch jetzt zum Spiel.
Im ersten Viertel brachten unsere Jungs einfach nichts zu Stande. Wenn da nicht Matthias Sch√§dlich im Tor der Zwickauer gewesen w√§re, h√§tte es gern auch schon 5:0 gegen die Westsachsen stehen k√∂nnen. Doch er parierte fast alles was auf sein Tor kam und so hielt sich der Schaden mit 1:0 in Grenzen. Auch im zweiten Viertel lief nichts wie gewohnt. Erst nach dem 2:0 traf Pavle Japaritze zum 2:1. Frank Trommler traf auch noch einmal und es stand zur Halbzeit 4:2. Im dritten Viertel sollten sich die Zwickauer endlich etwas besser im Wasser zurechtfinden. Aber richtiger Druck sieht anders aus. Zu harmlos agierten die Westsachsen und immer wieder wurde auf St√ľrmerfaul entschieden. Im Wasser und auf der Trib√ľne kochte die Stimmung hoch. Dennoch stand es nach dem 3. Viertel 6:6. Den Sack jetzt zu machen, so war das Motto f√ľr den letzten Abschnitt. Doch Sch√∂neberg setzte den ersten Treffer. Djordje Milojkowic setzte sich zum 7:7 durch, und jetzt kam es dick f√ľr Zwickau. Zuerst wurde Pavle Vukicevic wegen eines angeblich zu groben Foul mit einem Ausschluss mit Ersatz bedacht und um die Sache rund zu machen, musste auch der andere Pavle wegen Meckerns das Wasser verlassen. ‚ÄěWas daran zu hart war, keine Ahnung. Er wurde gehalten und l√∂ste sich vom Gegenspieler. Wahrscheinlich darf man das nach Berliner Sicht nicht machen. Obwohl diese Schiedsrichter √∂fters in Berlin Internationale Spiele sehen, wird doch in Deutschland nach einer anderen Regelauslegung gepfiffen.‚Äú so der Trainer J√∂rg W√ľstner. Berlin hatte nun leichtes Spiel und gewann es mit 10:8. Zu allem √úberfluss erkannten die Schiedsrichter dann auch noch eine Beleidigung nach dem Spiel von Milojkowic. Er rief" Bravo "zum Beckenrand.
 
F√ľr den SV Zwickau 04: Sch√§dlich, Firmbach, Oelschl√§gel, Czerner, Berkner, M. W√ľstner (1), M√∂ckel, Trommler (2), H√§hnel, Vukicevic (2), Schneider, Japaritze (1), Milojkovic (2) und J. W√ľstner (Trainer)
 
im Bild: Justus Schneider
 
 
29.01.2017
 
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