Am Wochenende mussten die Wasserballer des SV Zwickau in der Wasserballliga Ost zum Erfurter SSC in die thüringische Landeshauptstadt reisen. Nach den letzten Auswärtssiegen in Halle und Magdeburg hatten die 04er damit geliebäugelt, nachzulegen. Dass das gegen den Tabellennachbarn – die Erfurter rangieren auf Platz 6 direkt hinter den 04ern – schwer werden würde, war aber schon vor dem ersten Anschwimmen klar.
Und das bestätigte sich direkt im ersten Viertel. Die Gäste verschliefen den Start komplett und nutzten die Chancen, die sich ihnen boten, wie beispielsweise einen 5-Meter-Strafwurf, nicht. So stand es kurz vor Ende des ersten Viertels 6:1 für die Hausherren, bevor Leon Sauer 20 Sekunden vor dem Abpfiff des ersten Abschnitts zumindest noch auf 6:2 verkürzen konnte.
In der Pause brachte Paul Teichler, der das Team an diesem Tag in Vertretung für Jörg Wüstner coachte, wieder in die Spur. Nach Wiederanpfiff fanden die Zwickauer in ihr schnelles Konterspiel zurück und arbeiteten sich Tor für Tor bis zur Halbzeit auf ein 7:7-Unentschieden heran. Leider verloren die Muldestädter anschließend wieder den Faden. So ging das dritte Viertel mit 3:2 verloren. Auch danach vermochte es Zwickau trotz viel Spielanteil und aussichtsreicher Torchancen nicht, das Spiel wieder auf seine Seite zu ziehen, und verlor so auch den letzten Abschnitt kurz vor Schluss mit 4:3.
Gerade weil diese 14:12-Auswärtsniederlage vermeidbar gewesen wäre, möchten sich die Mannen um Kapitän Max Wüstner in den noch verbleibenden Trainingseinheiten bestmöglich auf die letzten drei Ligaspiele vorbereiten. Neben den Auswärtsspielen in Brandenburg und Potsdam sowie dem Final Four um den Ostdeutschen Pokal in Brandenburg bleibt am 30. Mai um 17:00 Uhr auch noch die Gelegenheit für eine Revanche gegen Erfurt in der heimischen Glück Auf Schwimmhalle.
Für den SV Zwickau 04: N. Giebner (Tor), Zahn, Oelschlägel, V. Walther (1), Münch, Wüstner, Singer, Sauer (4), Karacs (1), T. Giebner (3), Schneider (2), Trommler (1) und Teichler (Trainer)
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