Die Wasserballer des SV Zwickau boten ihren Fans am Wochenende zwei hochspannende Spiele in der heimischen Glück-Auf-Schwimmhalle. Am Samstag gastierte der ASC Brandenburg in der Muldestadt. In einem Spiel auf Augenhöhe (2:1, 3:4, 4:3 und 3:4) vermochte es keine Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. So musste nach vier gespielten Vierteln beim Stand von 12:12 der Sieger im 5-Meter-Werfen ermittelt werden.
Besonders ärgerlich war dabei, dass die Zwickauer bereits während der regulären Spielzeit mehrfach die Chance hatten, den Sack zuzumachen. Individuelle Fehler in allen Mannschaftsteilen sowie ungenaue Abschlüsse verhinderten dies jedoch. Im Glücksspiel des 5-Meter-Werfens unterlag man nach neun Durchgängen (19:20) und musste sich letztlich mit einem Punkt für das Unentschieden nach regulärer Spielzeit zufriedengeben.
Am Sonntagmorgen erwischte die Bundesligareserve des OSC Potsdam die 04-Männer dann auf dem völlig falschen Fuß. Innerhalb der ersten sechs Minuten zogen die Gäste souverän auf 0:5 davon und entschieden den ersten Abschnitt mit 2:6 für sich. In der Folge steigerten sich die Hausherren jedoch kontinuierlich. Der zweite Abschnitt wurde mit einem 1:1 ausgeglichen gestaltet, und im dritten Viertel hatte man schließlich die Kontrolle über das Geschehen im Wasser zurückgewonnen (9:9). In dieser Phase wuchs auch der Zwickauer Torhüter Niklas Giebner über sich hinaus. Die gezeigten Paraden sowie mehrere gehaltene 5-Meter-Würfe sollten ihm später den Titel „Spieler des Spiels“ einbringen. Am Ende konnten die Zwickauer dank einer unerschütterlichen Mannschaftsleistung einen verdienten 14:12-Sieg feiern.
Nach den beiden Spieltagen rangieren die 04er nun hinter Brandenburg (1.) und Potsdam (2.) auf dem dritten Tabellenplatz der Wasserballliga Ost.
Für den SV Zwickau 04: N. Giebner und Simeoni (beide Tor), M. Walther (1), Oelschlägel, V. Walther (1), Reinhart (12), Münch, M. Wüstner (1), Eirich (1), Sauer (4), Karacs (2), T. Giebner (5), Schneider (6), Trommler, Teichler und J. Wüstner (Trainer