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Wasserballer gewinnen kämpferische Partie in Berlin
Der SV Zwickau 04 war am Samstag zu Gast bei der SG Berlin Schöneberg. Dass das keine einfache Aufgabe wird, war allen klar. Die Berliner waren seit über einem Jahr in Zweitligaspielen zu Hause ungeschlagen. Dementsprechend konzentriert wollten die Westsachsen beginnen. Das gelang auch gleich. Lovro Roncevia traf zum 0:1 nach nur einer Minute. Doch die Berliner glichen schnell aus und konnten sogar in Führung gehen. Nach dem ersten Viertel stand es 2:1. Jetzt nahm das Spiel Fahrt auf. Die Berliner erhöhten auf 3:1. Doch die Westsachsen konnten sich durch Treffer von Filip Lilic und einem sehenswerten Konter von Daniel Oelschlägel wieder herankämpfen. Aber die Berliner blieben gefährlich. Wieder setzten sie sich mit zwei Toren ab. Roncevia konnte verkürzen und Franz Czerner hatte sogar durch einen 5-Meterstrafwurf den Ausgleich kurz vor der Halbzeitpause auf der Hand. Doch der Berliner Schlussmann hielt und die Mannschaften gingen mit 5:4 in die Pause. Das dritte Viertel konnten die 04er dann mit 4:3 durch Tore von Aljosa Bakovic, Toni Grozdanic und zwei Treffern von Roncevia für sich entscheiden. Es stand 8:8 vor dem letzten Spielabschnitt. Roncevia, welcher in diesem Spiel seine Klasse unter Beweis stellen konnte, traf zum 8:9. Doch Berlin antwortete nur 15 Sekunden später mit den 9:9. Wieder war es Ronvevia, der zum 9:10 traf. Zwickau zeigte jetzt, dass sie sich mannschaftlich von Woche zu Woche festigen und Czerner holte die Überzahl heraus. Bakovic schloss sie zum 9:11 ab. Zwei Tore, zwei Minuten vor Schluss, sollte das schon reichen? Die Hauptstädter gaben sich nicht auf. Sie erzielten ebenfalls in Überzahl das 10:11. Zwickau hatte Ballbesitz und griff an. Überzahl, und jetzt in Ruhe mit Köpfchen ausspielen. Bakovic hatte erneut die Ruhe. Er warf mit seinem 3. Treffer das 10:12. Berlin gab aber immer noch nicht auf, und so wurde es nochmals hektisch. Der folgende Berliner Angriff, welcher in einem Lattentreffer endete, wurde von einem der beiden Schiedsrichter fälschlicherweise als Tor angezeigt. Nach einer kurzen Rücksprache der beiden Unparteiischen wurde dieser Treffer aber zurückgenommen, und so hatte Zwickau bei 42 ausstehenden Sekunden einen komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung auf der Habenseite. Bei 37 Sekunden nahm dann der Zwickauer Trainer nochmals taktisch eine Auszeit. Nach dieser spielte Zwickau ruhig weiter. Es gab noch die Möglichkeit, in Überzahl das Ergebnis zu verbessern, aber Sicherheit war angesagt. Das Spiel endete 10:12 und somit war die Serie von der SG Berlin Schöneberg beendet. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Jedoch haben wir noch Baustellen, welche noch abgestellt werden müssen. Heute war es ein gutes Spiel von der gesamten Mannschaft“ so Trainer Jörg Wüstner.
 
Für den SV Zwickau 04: Schädlich, Firmbach, Oelschlägel (1), Czerner, Berkner, M. Wüstner, Grozdanic (2), Hähnel, Bakovic (3), Schneider, Lilic (1), Roncevia (5) und J. Wüstner (Trainer)
 
 
10.12.2017
 
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